- Die Schüler arbeiten immer nur dann am PC, wenn eine Lern-Software wirklich Vorteile bietet: als wichtiges Werkzeug zur effektiven Wissensvermittlung bei einem hohen Grad an Motivation. Ein entscheidender Vorteil besteht darin, dass der Schüler nicht linear, Kapitel für Kapitel, vorgehen muss. Er kann seinen eigenen Weg wählen und die einzelnen Lernschritte, Niveau und Tempo selbst bestimmen. Der 'elektronische Lehrer' lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und wiederholt auch zum x-ten Male geduldig den gleichen Lehrstoff.
- Medien sollten keine sinnvolle und verantwortbare direkte Erfahrungsmöglichkeit durch eine mediale ersetzen. Sie treten aber dann sinnvoll an deren Stelle, wenn es zu gefährlich, zu zeitintensiv oder zu teuer ist, originale Prozesse zu beobachten. Auch Versuche, die extrem schnelle Reaktionen aufweisen, oder sehr lange dauern würden, lassen sich durch interaktive Medien kompensieren.
- Die Effizienz der elektronischen Medien schafft Freiräume für Methoden, die im normalen Unterricht häufig zu kurz kommen müssen: Schülerversuche und Projekte. Schülerversuche bilden daher einen weiteren Schwerpunkt der Unterrichtsreihe.
- Die reine Wissensvermittlung übernehmen in diesem Unterrichtskonzept also zu einem großen Teil die Medien. Der Lehrer fungiert mehr als Organisator und Moderator, dem durch den Einsatz eben dieser Medien eher Zeit bleibt für die Vermittlung so wichtiger Lerninhalte wie soziales Verhalten und gesellschaftliche Werte.